Charakterchöpf - Die Vielfältigkeit der Schweiz (Februar 2018)


Charakterchöpf - Die Vielfältigkeit der Schweiz (Februar 2018)

Naëmi Rickenmann

Die Schweiz ist voller Geschichten, Ideen und Inspirationen: Voller Charakterchöpf. Ein Charakterchopf ist jeder auf seine eigene Art und Weise. Es sind Leute wie Sie und ich. Jeder bringt seine Geschichte und seine Ideen mit, die inspirieren und berühren können. Was bewegt unsere Gesellschaft? Was wünschen wir uns? Worin sind wir besonders gut und was können wir noch besser machen? Charakterchöpf lassen uns an ihren Gedanken teilhaben und geben wertvolle Impulse. 

Im Februar 2018 teilen uns drei Charakterchöpf - eine Hairstylistin, ein Student und eine ehemalige Spitzensportlerin - ihre Gedanken offen und ehrlich zum Thema «Medienkonsum 2018 - Wie informieren Sie sich und warum?» mit.

Die Beiträge sind von den Autoren selbst geschrieben, damit ihre Meinung unverfälscht und authentisch präsentiert wird.

Auf Twitter und Facebook kann jetzt für den Charakterchopf des Monats abgestimmt werden:

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Apps auf dem Smartphone scheinen die neuen Informationsquellen zu sein: Vom Tagi-App und WhatsApp über Snapchat und 20 Minuten, bis hin zu den Vögeln, die über die Dächer zwitschern. Täglich grüsst das Facebook und zum Schluss auch noch Instagram. Und es gibt noch viele mehr. Für mich zu viele Informationen. Und genau deshalb habe ich den Nachrichten-Button ausgeschaltet. Das bedeutet, es liegt an mir - und nur ganz an mir - wie und wann ich mich informiere. Das Tempo und das Mass bestimme ich.

Mein Medienkonsum bestimmt mein Gemüt. Ich informiere mich jeden Tag über die Palmölindustrie und die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans. Facebook und Instagram liefern mir die notwendigen Informationen.

Instagram hat sich zum viralen Medium gemausert. Deshalb versuche auch ich diese Plattform zu nutzen und über meinen offenen Account einen positiven Denkanstoss zu vermitteln. Das bedeutet, dass ich ungefragt Informationen weiter gebe um meine Mitmenschen auf die Palmölindustrie und die Orang-Utans zu sensibilisieren. Read it or not, that’s the question!

Simone Hinnen, Inhaberin «Simone Hinnen for Hair»

 

 

 

Mein Medienkonsum ist definitiv digital und mobil! Sei es über Social Media, Websites, Apps, Foren, E-Books oder einen Podcast, alle meine Informationen beziehe ich über das Smartphone. Ehrlich gesagt, weiss ich nicht wann ich das letzte Mal ein Buch oder eine Zeitung in der Hand gehalten habe. Damit bin ich aber keine Ausnahme, sondern gehöre meiner Meinung nach zum breiten Durchschnitt. Aus meiner Generation kenne ich niemanden der noch ein Zeitungsabonnement besitzt oder sich regelmässig die Tagesschau anschaut. Medien auf Facebook, LinkedIn, YouTube, Reddit oder “on demand” über eine herkömmliche Google-Suche sind zum Standard geworden. Sie sind schnell, interaktiv, breit gefächert und auf Knopfdruck verfügbar.

Der Umgang mit digitalen Medien, vor allem mit Inhalten von unbekannten Quellen, fordert kritisches Auseinandersetzen. Es war aber auch noch nie einfacher, nur über wenige Klicks zusätzliche Quellen herbeiziehen und Informationen zu überprüfen. Wenn man will, kann man sich mit wenig Aufwand eine sehr breit abgestützte und diverse Meinung bilden. Wenn man denn will!

Interessant finde ich vor allem die Entwicklung der Produktion und Verteilung von Medien. Was früher noch hunderttausende von Franken an Druckanlagen, Kameraequipment oder Personal beansprucht hat, kann heutzutage von einer Einzelperson mit einem Notebook oder dem Smartphone produziert und verteilt werden. Jeder kann ein Medienunternehmen sein und seine eigenen Inhalte mit der Welt teilen!

Gregory Inauen, Präsident ETH Entrepreneur Club & Student

 

 

 

Meine Hauptinformationsquelle ist die NZZ, die ich online über mein Smartphone aufrufe. Im Alltag nutze ich weitere unterschiedliche Kanäle, beispielsweise die Apps von SRF und SRF Sport. Facebook und Instagram nutze ich, um meine Langeweile zu überbrücken. In den beiden sozialen Netzwerken folge ich zahlreichen Sportlern aus aller Welt. Eine weitere, für mich wichtige Informationsquelle ist die Universität Bern. Obwohl die Uni kein Medium per se ist, wissen die Studenten dank der Institution immer allerlei Dinge über das Weltgeschehen. Dies eben einfach aus zweiter, dritter oder gar vierter Quelle. Des Weiteren schaue ich ab und zu TV - am liebsten SRF 1 und 2 (Sport).

Ariella Kaeslin, ehemalige Kunstturnerin & Studentin

 

 

Sind auch Sie ein Charakterchopf? Jetzt Gedanken und Impulse an info@strategiedialog21.ch senden und Charakterchopf werden.